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LizenzmanagementLizenzmanagement

Warum überhaupt Lizenzmanagement?

Die Antwort auf obige Frage ist ganz einfach: Um Kosten einzusparen und rechtlich abgesichert zu sein.

Vielen Unternehmen ist jedoch gar nicht bewusst, welche Kosten durch Überlizenzierungen und Lizenzen für nicht benötigte Software überhaupt entstehen. Um den rechtlichen Folgen einer Unterlizenzierung aus dem Weg zu gehen, wird oft nach dem Prinzip lieber zuviel als zuwenig verfahren. Auch Unternehmen scheuen die vermeidliche Komplexität eines Lizenzmanagements.

Modernes Lizenzmanagement hat deshalb erstmal die Aufgabe die existierende Softwareumgebung transparent und damit beurteilbar zu machen.

Gleichzeitig muss es mit verhältnismäßig geringem Aufwand umgesetzt werden können, um die Einsparpotentiale nicht gleich selbst wieder aufzufressen. Leider gibt es keine allgemeingültige Formel, um zu ermitteln, wie hoch die Einsparpotentiale tatsächlich sind. Aus der Praxis lassen sich jedoch einige Erfahrungswerte ableiten:
Mehr als 30 Prozent einmal erworbener Software-Lizenzen werden nicht mehr genutzt und auch nicht wieder verwendet. Durch ein effektives Management dieser Lizenzen können Jahr für Jahr erhebliche Investitions- und Pflegekosten eingespart werden. Allein hierdurch lassen sich schon Einsparungen von über 30% auch in der Praxis realisieren.

Dazu kommt die Vermeidung unnötiger Kosten durch Überlizenzierung, die gezielte Wiederverwendung bestehender Lizenzen und die Wahl des kostengünstigsten Lizenzierungsmodells des gewünschten Herstellers.

Und das ist längst nicht alles. Je nach Grad der Implementierung lassen sich weitere Einsparpotentiale für das Unternehmen nutzen.
Das Lizenzmanagement kann beispielsweise mit weiteren Systemmanagementaufgaben, wie Softwareverteilung und Inventarisierung kombiniert werden. Damit erreicht das Unternehmen einen hohen Automatisierungsgrad der sich Tag für Tag, Monat für Monat und Jahr für Jahr aufs Neue rechnet.

Gründe genug also, sich mit dem Thema Lizenzmanagement zu beschäftigen.

Die drei Stufen des Lizenzmanagement

Wie in der Einleitung schon beschrieben, muss ein modernes Lizenzmanagement zunächst einmal Transparenz schaffen. Nur wer weiß wie seine Umgebung aussieht, kann aus dem vorhandenen das Optimum ausschöpfen. Am Beginn eines jeden Lizenzmanagementprojektes stehen daher drei Stufen:


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1. Erfassung der installierten Software

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2. Erfassung der vorhandenen Lizenzen

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3. Compliancecheck (engl. Compliance = Erfüllung)

Weitergehende Überlegungen wie aus den Ergebnissen wirtschaftliche und funktionelle Nutzen für das Unternehmen gezogen werden können und welche organisatorischen und technischen Schritte dafür nötig werden, können erst angestellt werden, wenn diese drei Schritte vollzogen sind.

Weitergehender Nutzen

Ist erst einmal bekannt was vorhanden ist, können die weiteren Potentiale ausgeschöpft werden. Diese umfassen die Möglichkeit Software zu standardisieren, die Zahl der eingesetzten Produkte zu reduzieren, Updates statt Vollversionen zu erwerben, Installationen von der Menge der verfügbaren Lizenzen abhängig zu machen, automatische Deinstallation von Produkten bei Abteilungswechseln und so weiter. Mit steigender Nutzung des Systems ergeben sich, ganz automatisch, auch weiter Vorteile für das Unternehmen und die Administratoren.