Update reloaded - alles neu unter Windows 10

Mit recht hoher Wahrscheinlichkeit wird das zehnte Windows in den meisten Firmen die Nachfolge der noch äußerst populären Version Windows 7 übernehmen. Windows 8/8.1 scheint dem Weg von Windows Vista zu folgen und auch weiterhin in vielen Unternehmen eher ein Schattendasein zu fristen. Laut den jüngsten Umfragen von Analystenhäusern wie IDC, dürften die ersten Migrationsvorhaben hin zu Windows 10 in den kommenden zwölf Monaten beginnen. Aagon-Kunden sind dank ACMP hierfür bereits heute schon bestens gerüstet und könnten mit der Umstellung sofort beginnen. Doch ehe der Rollout per Mausklick startet: Wie sieht es mit den Neuerungen rund um Windows-Updates aus, die Microsoft dem neuen System spendiert hat?

Schatten-IT: Die dunkle Seite in Ihrem Unternehmen?

Nicht alles, was im Unternehmensnetzwerk zu finden ist, darf dort auch sein. Ein nicht zu unterschätzender Teil an Hard- und Software ist häufig ohne explizite Zustimmung der IT im Einsatz. Unter dem Begriff „Schatten-IT“ beschreiben IT-Profis informationstechnische Systeme, Prozesse oder ganze Organisationseinheiten, die in den Fachabteilungen neben der offiziellen IT-Infrastruktur und ohne das Wissen der IT-Fachleute verwendet werden. Diese Geräte, Programme oder Systeme unterliegen folgerichtig weder dem technischen noch strategischen IT-Service-Management.

Machen Sie sich fit für die Windows 10-Migration

Seit dem 29. Juli ist Windows 10 verfügbar. Das aktuellste Microsoft-Betriebssystem bietet eine Menge Neues, wie den Sprachassistenten „Cortana“, virtuelle Desktops oder Edge, den Nachfolger des Internet Explorers. Der Umstieg lohnt sich besonders für Unternehmen: Viele setzen noch Windows 7 ein, das nur noch grundlegende Sicherheitsupdates enthält. 

Allerdings sollten Sie sich nicht blind in solch ein Mammutprojekt stürzen: Die Einführung eines neuen Betriebssystems birgt immer auch Risiken. Von Kompatibilitätsproblemen über Betriebsausfälle bis hin zu Datenverlust kann eine Menge schief gehen. Im schlimmsten Fall entstehen enorme Kosten für Ihr Unternehmen. 

Gegen erfolgreiches Patch Management haben Spione keine Chance

Dass auch Hersteller von Überwachungssoftware nicht vor Angriffen auf die eigene IT-Infrastruktur gefeit sind, zeigte uns vor kurzem der italienische Softwarelieferant Hacking Team ganz deutlich. Unbekannte haben die Rechner des Unternehmens attackiert und 480 GB an Daten erbeutet (Bericht auf heise.de). Aus den veröffentlichten Unterlagen geht hervor, dass die Spionage-Tools der Firma eine bisher unentdeckte Lücke des Flash Players ausnutzen, welche Ihnen Vollzugriff auf einen Rechner verleiht. Hacking Team prahlte sogar in den Dokumenten und bezeichnet die Lücke als „The most beautiful Flash bug in the last four years“.