Mit Patchmanagement gegen Update Chaos

Java, Flash und auch der Adobe Acrobat Reader sind Synonyme für ein Phänomen, das viele IT-Spezialisten in den Wahnsinn treiben kann. Update-Warnungen machen Anwender darauf aufmerksam, dass eine neue Programmversion zum Update bereit steht. Was als gut gemeinter Service für Anwender gedacht ist, kann sich schnell als unkontrollierbares Risiko für das gesamte Netzwerk herausstellen. Findige IT-Spezialisten überlassen es deshalb nicht dem Zufall, wer zuerst auf den Update-Button drückt...

Jeder kennt das kleine orange Symbol in der Taskleiste. Die Java Update Routine meldet sich mal wieder, weil die nächste Java-Version zum Update bereit steht. Längst hat sich in der Internet-Gemeinde ein kleiner Kult um den Updater entwickelt, der gefühlt fast jede Woche erscheint. Mit einem Augenzwinkern verweisen IT-Admins auf die erfolgreiche Fernsehserie „Game of Thrones“, wenn sie über diesen nervigen kleinen Gesellen reden, der mitunter ungefragt zusätzliche Software installiert: „What do we say to the Java Updater?“ - “Not today!“

Wilde Updates und Patch-Chaos

Viele Anwender fühlen sich in ihrem täglichen Arbeitsablauf unterbrochen und gestört, wenn der Tool-Tip eines Updates erscheint. Oft ergibt sich dann schnell die Situation, dass bedenkenlos der OK-Button geklickt wird um ungestört weiter arbeiten zu können. Die Folge ist ein unübersichtliches Patch-Chaos und möglicherweise zusätzlich installierte Software, die nicht von der IT-Abteilung autorisiert wurde. Die zahlreichen Rechner die eigentlich ein Netzwerk bilden und über gleiche Programmversionen verfügen sollten unterscheiden sich nun nicht nur in der Versionsnummer, sondern im Worst-Case auch im Verhalten voneinander. Fehlende Standardisierung und Kompatibilitätsprobleme bilden nur zwei Aspekte, die einen bedeutenden Reparaturaufwand für die IT-Abteilung darstellen und wichtige Ressourcen binden können. Durch „wildes“ Updaten können auch Sicherheitsprobleme entstehen oder versehentlich unerwünschte Fremdprogramme installiert werden. Besonders unter diesem Gesichtspunkt ist ein zentrales Patchmanagement wichtig.

Ausfallzeiten minimieren, Flexibilität erhöhen

Hersteller von Client Management Systemen und Webinare zum Thema bieten hier besonders im Bereich Patch Management eine flexible Handreiche um die Software in Netzwerken aktuell zu halten, ohne das Heft in die Hand der Nutzer zu legen. Mit wenigen Klicks lassen sich aktive Update-Warnungen auf Clientseite unterbinden und Patches für günstigere Zeitpunkte planen. So lassen sich kritische Sicherheitslücken durch veraltete Software oder „wilde“ Installationen vermeiden. Dank standardisierter Software und einem einheitlichen Versionsstand aller Rechner im Unternehmen lässt sich so der Support-Aufwand und die Ausfallzeiten beträchtlich reduzieren.