Fair Play dank Client Management

Client Management findet vor allem dort Anwendung, wo in Unternehmen, Verwaltungen und Einrichtungen große Rechnerlandschaften zu verwalten sind. Passend zur Gamescom 2018 lohnt es sich aber einen Blick auf einen eher ungewöhnlichen Einsatzbereich zu werfen. Auch der eSport profitiert von Client Management Vorteilen. Hier sind nicht nur strenge Anforderungen an möglichst faire Wettbewerbsbedingungen, sondern sind auch eine gewaltige Summe Geld und Prestige im Spiel...

„SKT! SKT! SKT!“

Tausende Zuschauer skandieren den Namen ihres favorisierten Teams. Die Spannung in der Luft ist förmlich greifbar, bevor „SK Telecom 1“ den entscheidenden Vorstoß Richtung gegnerischen Nexus unternimmt und dieses „League of Legends“ Match für sich entscheidet. Am Ende erreichen sie Platz 2 der Weltmeisterschaft.
Längst ist das Thema eSport auch in der „normalen“ Welt angekommen. eSport-Veranstaltungen rund um Spiele wie CS:GO, DOTA2, League of Legends oder Overwatch verzeichnen ähnliche Zuschauerzahlen an Veranstaltungsorten und Online-Streams wie Spiele der Fußball-Weltmeisterschaft. Sie füllen ganze Stadien und sorgen mit guten und spannenden Spielzügen für ähnlichen Gesprächsstoff, wie Neymar & Co.
Die ausgeschütteten Preisgelder ermöglichen professionell organisierten Spielern und ihren Teams Jahreseinkünfte jenseits der Millionen Marke. Ein Markt, der in den kommenden Jahren weiter wachsen wird.
Mittlerweile habe das auch viele Firmen, Sportvereine und private Investoren verstanden und sind in diesem Bereich als Sponsoren eingestiegen oder stellen eigene Teams, wie zum Beispiel ROCCAT, Telekom, Schalke 04, der VfL Wolfsburg oder Bayern München.

 

Fair Play dank einheitlicher Clients

Wie in jedem Sport sind die gleichen Vorrausetzungen für alle Teilnehmer eines der entscheidendsten Kriterien. Grundsätzlich spielen die eSport-Athleten nicht auf selbstmitgebrachten Rechnern, sondern solchen, die vom Veranstalter gestellt wurden. Ein entsprechender Client für den kompetitiven Gaming-Bereich muss deshalb strenge Kriterien erfüllen, um den Ansprüchen eines wirklich fairen Wettkampfes gerecht zu werden.

 

1. Gefürchtete Updates

Gamer kennen den Moment, wenn aus heiterem Himmel ein Programm ein Update durchführen will. Das reicht von Lags, weil Inhalte heruntergeladen werden, aufpoppende Dialogfenster bis hin zum gefürchteten Windows-Update, das schon mal spontan und ohne Nachfrage einen Rechner neustartet.
Updates in Administrator-Hand, die vor dem Wettbewerb durchgeführt bzw. auf die Zeit nach den Matches verschoben werden können, sind deshalb Pflicht. Solange diese Dinge nur auf den Rechnern der Kommentatoren geschehen, kann man es mit einem lockeren Kommentar überspielen. Für einen Spieler kann eine solche Unterbrechung entscheidende Folgen haben.

 

2. Betrügerei ausschließen

In den Anfängen des eSports kam es immer wieder zu unangenehmen Zwischenfällen für Veranstalter und Athleten. Die hohen Preisgelder verleiteten „ehrgeizige“ Spieler zur Nutzung von unfairen Mitteln. Einheitlich ausgerollte System und eine durchgehende Überwachung der Clients haben dies mittlerweile unmöglich gemacht.

 

3. Personalisierung

Obwohl die jeweiligen „Battlestations“ grundsätzlich die gleiche Konfiguration vorweisen müssen, um den unterschiedlichen Teams die gleichen Ausgangsvoraussetzungen zu ermöglichen, können jedem Spieler personalisierte Konfigurationen zugestanden werden, die beispielsweise ein anderes Tastaturlayout oder eine personalisierte ingame- Konfiguration umfassen.
Bevor nun Dritte mit einem USB-Stick von Rechner zu Rechner gehen und unerwünschte Manipulationen vornehmen, lassen sich diese Profile bequem per Client Management verteilen.

 

4. Ausfälle auffangen

Es kann immer mal wieder passieren, dass Hardware „im Eifer des Gefechts“ schlapp macht. Für diese Fälle stehen Ersatzgeräte zur Verfügung, die dem Ursprungsgerät 1:1 gleichen. Selbst individuelle Einstellungen der jeweiligen Spieler werden übernommen.
Mit einem einfachen Austausch können Matches in wenigen Minuten zu Ende gespielt werden ohne aufwendig Neuinstallationen. Ausnahmsweise lassen sich online-Spiele dann doch mal anhalten.

 

Professionelles Client Management für professionelle Spieler

Die vielen Aspekte und Vorteile liegen also nicht nur in der Unternehmens-IT auf der Hand. Auch der wachsende Markt des eSports muss sich nach einer zuverlässigen Lösung umschauen um die störungsfreie Durchführung der immer professioneller werdenden Turniere zu ermöglichen. Auf die wichtigsten Fragestellungen bieten Client Management Lösungen zufriedenstellende Antworten. Alles andere ist dann einfach Skill ;)

 


Bildquellen:
[1] (c) RIOTgames
[2] (c) ESL