Ladenschluss! So deinstallieren Sie den Windows 10 App-Store mit ACMP

Der Windows-Store bietet Anwender nicht nur eine praktische, sondern auch verführerische Kiosk-Funktion. System-Administratoren sind gut beraten, wenn sie den Windows-Store deaktivieren. Dabei macht Microsoft allen Anwendern, die kein Windows Enterprise Edition nutzen, einen Strich durch die Rechnung. Mit einem Client Command funktioniert es trotzdem.

Glücklicherweise wird das Betriebssystem Windows immer weiterentwickelt. Unglücklicherweise ergeben sich daraus immer wieder Änderungen, die für IT-Admins erheblichen Mehraufwand bedeuten können. Bisher war es üblich, den Zugriff auf den in Windows10 integrierten App-Store für Nutzer zu unterbinden. So konnten Administratoren wilde Installationen und vor allem unerwünschte Werbe-Meldungen unterbinden.



Seit dem letzten November ist aus dem Bug (der natürlich keiner ist) nun ein offizielles Feature geworden. Microsoft hat die Funktion zum Deaktivieren deaktiviert und das Abschalten des App-Stores zu einem „Enterprise Feature“ erklärt. Wer Windows 10 Professional oder eine andere Windows-Version (1511 oder 1809) einsetzt, kann den App-Store nun nicht mehr ohne weiteres über die Gruppenrichtlinien abschalten, sondern muss dazu etwas tiefer in die Trickkiste greifen.

Mit einem Client Command funktioniert es aber trotzdem: Das Client Command erhalten Sie per kostenfreien Download direkt hier im Blog.



Eine andere aber deutlich umständlichere Alternative ist es, der App den Zugang per Firewall zu verwehren. Der Zugriff auf die Anwendung ist möglich, aber beim Verbindungsaufbau kommt es zum Fehler

0x80072EFD VERBINDUNG KONNTE NICHT HERGESTELLT WERDEN. MÖGLICHERWEISE IST DIE VERBINDUNG ZUM SERVER UNTERBROCHEN ODER DAS NETZWERK REAGIERT NICHT MEHR.
Eine unangenehme Begleiterscheinung ist, dass Sie diese Blockregel immer wieder an die jeweils aktuelle Windows-Version anpassen müssen. Mit der Client Command Variante passiert dies nicht.



Vorsicht! Windows Store blocken kann gefährlich sein!

Ein lästiges Anhängsel ist der Windows10 Store allerdings nicht. Mit dem Client Command schließt man nicht nur den Windows10 Store, sondern kappt mitunter auch die Verbindung zu allgemeinen Update-Funktionalität verschiedenster Apps aus dem Windows-App-Store. Viele Windows-Apps lassen sich nur über diese Standardverbindung aktuell halten. Um dies zu umgehen, muss der Windows-Store in regelmäßigen Zeitabständen wieder freigeschaltet werden, damit die jeweiligen Update-Funktion angestoßen wird. Das ist dann immer noch weniger Aufwand, als für jede einzelne App eine eigene Richtlinie zu erstellen.



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Außerdem bietet Aagon zwei Schulungen rund um Client Commands an, die sie zunächst in die Grundlagen und später in fortgeschrittene Problemstellungen begleiten. Hier geht es zur Übersicht.

Hier schreibt: Sebastian Weber, Product Manager bei der Aagon GmbH, kennt ACMP wie seine Westentasche. Mit über 15 Jahren Berufserfahrung ist er auf Messen und anderen Veranstaltungen der perfekte Ansprechpartner für all ihre Fragen rund um die Client Management Suite ACMP.