2016-11-17 - A|C|M|P 5.1.3

ACMP allgemein:

Der Start der ACMP Console wurde für den Fall, dass viele Dokumente in der ACMP eigenen Dokumentenablage hinterlegt sind deutlich beschleunigt.

Es gibt ein neues Display Field, welches die "OS Build Number" des Betriebssystems anzeigt.

Eine bestehende Session auf einem anderen Rechner kann nun nach Bestätigung eines Warndialoges bei der Benutzeranmeldung an der Console von einem anderen Rechner aus geschlossen werden.

Über das Kontextmenü in den Queries kann die optimale Spaltenbreite für eine Abfrage gesetzt werden.

Benutzerspezifische Software wird jetzt auch inventarisiert, wenn diese ausschließlich für einen User im User Hive installiert wurde.

Beim Pushen von Client Commands gibt es neue Timings:

  • Sobald wie möglich: Hierbei können Clients, welche nicht eingeschaltet sind, per Wake On Lan aufgeweckt werden.
  • Ausführung bis zu einem bestimmten Zeitpunkt: Hierbei kann angegeben werden, bis wann das Client Command ausgeführt werden soll, falls der Rechner nicht erreichbar war. Nach diesem Zeitraum wird das Client Command dann nicht mehr ausgeführt.
  • Ab einem bestimmten Zeitpunkt: Hierbei wird das Client Command erst zu der angegebenen Zeit gestartet.
Dieses gilt auch für die Timings in den Containern.

Wenn bei der Ausführung eines Client Commands "beim Herunterfahren" gewählt wurde, kann auf der angezeigten Hinweisseite beim Client jetzt der Abbrechen Button konfiguriert und die Dauer der Anzeige angepasst werden.

In den Einstellungen der ACMP Console können geplante Serveraufgaben wie z.B. die Werteverzeichniserzeugung direkt auf Knopfdruck gestartet werden.

ACMP unterstützt nun auch in der Kommunikation zwischen Server - Client und Server - Datenbank IP V6. Für die Installation des Agenten muss allerdings noch IP V4 genutzt werden, bis der Agent sich vollständig auf ACMP 5.1.3 gepatched hat. Wenn dieses Szenario bei Ihnen nicht möglich ist, wenden Sie sich bitte an unseren Support. Dieser lässt ihnen einen angepassten Agenten zukommen.

Helpdesk:

Für den ACMP Helpdesk können Regeln erstellt werden. Hiermit kann auf bestimmte Ereignisse innerhalb des ACMP Helpdesk automatisch reagiert werden. Die bisherigen Benachrichtigungen entfallen mit dieser Version und werden automatisch zu den neuen Regeln migriert. Mit Hilfe der Regeln kann z.B. ein Ticket, das in der Beschreibung das Wort Drucker enthält, beim Erstellen direkt der Bearbeitergruppe, die für Drucker zuständig ist, zugewiesen werden. Die Kategorie kann weiterhin parallel auf Drucker und die Priorität auf Normal gesetzt werden. So entfällt das manuelle Zuweisen von Tickets bei Standardtickets komplett und es können direkt Benachrichtigungen an den Ticketersteller und die Bearbeitergruppe gesendet werden. Die Regeln arbeiten mit den bekannten Filtern, welche auch alle Helpdesk-Felder (inklusive der Custom Fields) enthalten.

Es können jetzt mehrere Tickets gleichzeitig über eine Bulk Change Funktion im Kontextmenü der Ticketübersicht bearbeitet werden.

Beim Betreten des Helpdesk aus einer anderen Solution heraus wird jetzt automatisch ein Refresh auf die Startseite ausgeführt.

Die Benachrichtigungsmails im ACMP Helpdesk sind ab sofort auch HTML formatierbar.

Das Helpdesk Self-Service Webinterface steht zusätzlich in Tschechisch zur Verfügung.

Die Zeiterfassung bei Tickets wurde optimiert, so dass nun beim manuellen Hinzufügen von Zeiten der Focus direkt im Feld "Dauer" steht und nach einer passenden Zeitangabe das Popup mit "Enter" geschlossen werden kann.

Es können jetzt auch Tickets ohne Bearbeiter erstellt werden.

Beim Ausdrucken eines Tickets werden jetzt auch die erfassten Zeiten und Kosten mit ausgegeben.

Es ist nun möglich, die Checkbox "Kommentar per Mail senden" per Default auf aktiviert zu setzen.

Client Command Center:

Es gibt einen neuen Bereich innerhalb der Befehle, der sich mit Windows Updates befasst. In diesem Bereich gibt es zwei neue Befehle:

  • Install MSU Package: Hiermit können Windows Update als MSU über ACMP und die Filerepositories direkt verteilt werden. Ein Einsatz eines WSUS Servers ist damit nicht mehr zwingend erforderlich für die Update Verteilung.
  • Push Windows Updates: Dieser Befehl ermittelt, welche Updates dem Client aktuell noch Fehlen und installiert diese direkt inkl. evtl. benötigten Neustart. Die einzelnen Kategorien von Updates können dabei ausgewählt werden.

Es ist nun im Client Command Editor besser erkennbar, ob gerade das Client Skript oder das Consolen Skript Tab aktiv ist.

Neuer Befehl: "Add Shared Printer". Hiermit ist es möglich, einen freigegebenen Drucker eines Printservers hinzuzufügen.

Neuer Befehl: "AD Time Stamp to Date Time". Dieser Befehl rechnet einen AD bzw. LDAP Zeitstempel in ein menschlich lesbares Date/Time Format um.

Der Befehl: "Execute Powershell Script" wurde grundlegend überarbeitet. Dieser erzeugt nun eine deutlich niedrige CPU Last und wird schneller ausgeführt.

Hardware Asset Management:

Im Asset Management gibt es jetzt eine Direktdruck Funktion für Assets, um z.B. Asset Tags mit Barcode direkt drucken zu können.

Die Stammdaten eines Assets werden jetzt durch Links in der Console dargestellt und können somit in der Read Only Ansicht direkt geöffnet werden.

Die Beziehungen zwischen Assets können jetzt auch in Abfragen über die zugehörigen Displayfields ausgewertet werden.

Beim Anlegen oder Bearbeiten von Asset Types kann jetzt die Anzeigereihenfolge der Custom Fields geändert werden.

Container:

Die Berechnung der dynamischen Container wurde performanter gestaltet und gewährleistet jetzt gerade bei großen Containerstrukturen eine effizientere Berechnung.

OS Deployment:

Die Produktschlüsselzuweisung, welche beim Rollout oder nachträglich über ACMP erfolgen kann, kann jetzt auch wieder entfernt werden.

Das Feld Computerbeschreibung wird jetzt beim Aktivieren eines Rollouts direkt vorgefüllt, wenn der auszurollende Client schon mal eine Computerbeschreibung hatte.

Beim Integrieren eines Treibers in die Boot.wim oder Install.wim wird jetzt zusätzlich die Spalte "Class" mit angezeigt. Dieses erleichtert das Filtern nach den gesuchten Treibern erheblich.

Für Setup basierte Rollouts kann nun auch neben der Install.wim direkt eine Install.esd als Betriebssystem integriert werden.

Die KMS Keys für Windows Server 2016 werden mitgeliefert.

Es wird nun angezeigt, ob es sich um eine Setup-Basierte oder eine Image-Basierte Installation handelt.

Wichtiger Hinweis:

Zusätzlich beachten Sie bitte wie immer unsere Hinweise zum Update, welche wir für Sie in einem Whitepaper zusammengefasst haben. Zusätzlich finden Sie hier Informationen zum Update der Helpdesk Web Interfaces.

Changelog:

Was im Detail korrigiert und verbessert wurde, erfahren Sie wie immer im detaillierten Changelog.