Aagon präsentiert plattformübergreifendes Clientmanagement für Windows, MacOS und Linux

Neue Version von ACMP jetzt auch mit Softwareverteilung und Inventarisierung für MacOS X und Linux; neues Benachrichtigungsmodul und CTI für den ACMP-Helpdesk

Soest, 06. März 2012 - Die heute vorgestellte Version der Clientmanagement-Lösung ACMP von Aagon GmbH, einem führenden Softwarehersteller im Bereich Clientmanagement, inventarisiert neben Windows-PCs jetzt auch die Hard- und Software von Arbeitsplatzrechnern unter MacOS X und Linux.
Zudem unterstützt die Lösung ab sofort Administratoren bei der automatisierten Verteilung von Software auf allen drei Plattformen. Damit kommt Aagon den Wünschen zahlreicher IT-Abteilungen nach, die zunehmend auch Notebooks von Apple und PCs unter Linux gemeinsam mit ihrer Windows-Infrastruktur zentral administrieren möchten. Des Weiteren hat Aagon den ACMP-Helpdesk um CTI-Funktionen und ein neues Benachrichtigungsmodul erweitert.

Ob in der Grafikabteilung, im Marketing oder in der Vorstandsetage – langsam aber sicher haben sich gerade in den letzten beiden Jahren immer mehr Notebooks und Desktops von Apple auf den Schreibtischen in Unternehmen etabliert. Andere professionelle Anwender setzen hingegen auf Open Source und testen vermehrt Linux als kostenlose Alternative zu Windows am Arbeitsplatz. Doch ob MacOS X oder Linux – beide Betriebssysteme stellen vor allem die Administratoren bislang homogener Windows-Umgebungen vor große Herausforderungen. Denn die Anwender erwarten für ihre neuen Arbeitsgeräte dieselbe Unterstützung durch die IT-Abteilung, die sie von ihren PCs mit Microsoft-System her kennen.

Plattformübergreifend: Inventarisierung und Softwareverteilung

Um Unternehmen bei der Integration alternativer Betriebssysteme in ihre Windows-Client-Infrastruktur zu unterstützen, hat Aagon GmbH seine neuen ACMP-Agenten für MacOS X und Linux entwickelt. Diese ermöglichen es Administratoren, sowohl die Hard- und Software von PCs und Notebooks unter MacOS X und Linux zu inventarisieren als auch automatisiert Software auf diese Plattformen zu verteilen. Dabei arbeitet der ACMP-Agent eng mit den jeweiligen Paketmanagern der Betriebssysteme zusammen. Die zentrale Schaltstelle zur Verwaltung aller Client-PCs im Unternehmen bleibt weiterhin die bewährte ACMP-Konsole. Dort finden sich jetzt zwei neue Optionen im Package-Wizard, die Administratoren bei der Verteilung von Softwarepaketen für MacOS und Linux unterstützen. Die ACMP-Konsole läuft ebenso wie der ACMP-Server weiterhin unter Windows.

Neue Macs und Linux-Rechner findet ACMP über ihre IP-Adresse im lokalen Netzwerk. Alternativ kann ACMP einen kompletten Bereich von IP-Adressen im Unternehmensnetz durchsuchen und die jeweilige Zielplattform automatisch identifizieren. Findet ACMP einen Apple-Rechner oder Linux-PC, so installiert die Clientmanagement-Software dort automatisch ihren Agenten und startet im Anschluss auf Wunsch einen ersten Inventarisierungslauf. Einzige Voraussetzung für die Installation von ACMP auf Mac- und Linux-Clients ist ein aktiver SSH-Zugang (Secure Shell). Windows-PCs hingegen übernimmt ACMP weiterhin wie gewohnt automatisch aus dem Active Directory und installiert dort seine Agenten per Push-Installation oder über Gruppenrichtlinien.

Enge Integration in Lizenzmanagement und Helpdesk

Alle inventarisierten PCs unter MacOS X und Linux integriert ACMP ebenso wie sämtliche Windows-Rechner nahtlos in das Lizenzmanagement und den Helpdesk des Clientmanagement-Systems. So können Unternehmen jetzt auch plattformübergreifend beispielsweise ihre Lizenzen von Microsoft Office verwalten oder bei einer Support-Anfrage direkt auf die Daten des betroffenen Rechners zugreifen. Möglich wird dies durch die zentrale Datenbank von ACMP, auf die alle Module der integrierten Clientmanagement-Plattform zugreifen.

Neu im Helpdesk: Benachrichtigungen und CTI-Unterstützung

Für Administratoren, die den unternehmensweiten Helpdesk betreuen, hat Aagon ebenfalls zwei neue Features integriert. So informiert jetzt ein neuer Helpdesk-Notifier den Benutzer über das System-Tray seines Windows-PCs über neue Trouble-Tickets, die Eskalation offener Tickets oder sonstige Ereignisse im Support-System. Die Nachrichten, die den Statusmeldungen von Outlook ähneln, lassen sich dabei individuell filtern, so dass Teamleiter auf Wunsch beispielsweise nur Eskalationen angezeigt bekommen.

Um bei einem Anruf eines Benutzers automatisch dessen Rechnerdaten und offene Tickets auf dem Bildschirm zu sehen, hat Aagon dem Helpdesk-Agenten zudem eine neue CTI-Funktion (Computer Telephony Integration) spendiert. Diese setzt auf dem jeweiligen Administratorenplatz lediglich einen TAPI-Treiber (Telephony Application Programming Interface) sowie eine entsprechende TK-Anlage oder ein TAPI-fähiges Telefon voraus. Per Mausklick kann der Administrator dann aus dem Helpdesk-Agenten heraus entweder direkt den Rechner des Anrufers über die ACMP-Konsole administrieren oder im Helpdesk-System eine neues Ticket dazu anlegen.

Preise und Verfügbarkeit

Der neue ACMP-Client unterstützt neben Windows 2000, Windows XP und Windows 7 jetzt auch MacOS X ab Leopard sowie alle gängigen Linux-Distributionen mit Python 2.6 oder höher. Der ACMP-Server läuft unter Windows Server 2000, 2003, 2008 und 2008 R2. Testinstallationen sind auch unter Windows XP und Windows 7 möglich.

Das neue ACMP 3.8.10 ist ab Mitte Mai 2012 verfügbar. Die Preise richten sich nach der Zahl der Arbeitsstationen und sind unabhängig von der Betriebssystemplattform. Eine Clientlizenz von ACMP 3.8.10 kostet je nach Abnahmemenge zwischen 39 und 65 Euro. Ein Jahr Upgrade-Insurance ist bei den Produkten von Aagon im Kaufpreis eingeschlossen. Kunden mit einem gültigen Wartungsvertrag erhalten das Update auf die neueste ACMP-Version kostenlos. Der neue Helpdesk-Notifier ist ebenfalls im ACMP-Update enthalten. Aagon hat die Preise für die CTI-Funktionen nach Helpdeskplätzen gestaffelt. Die Einführungspreise gelten bis zum 30. Juni 2012 und beginnen bei 400 Euro pro Helpdeskplatz.